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Auch Hybride vom Daimler-Rückruf betroffen

Das Kraftfahrt-Bundesamt verpflichtete Daimler, wegen Unregelmäßigkeiten bei der Abgasreinigung europaweit 700.000 Fahrzeuge zurückzurufen. Darunter auch Hybrid-Modelle.

Bei einem Software-Update sollen die Abschalteinrichtungen beseitigt werden. | Foto: Daimler
Bei einem Software-Update sollen die Abschalteinrichtungen beseitigt werden. | Foto: Daimler
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Gregor Soller

Der jetzt stattfindende Rückruf der daimler-Modelle kommt nicht überraschend und war das Ergebnis der Treffen zwischen dem Autohersteller und Vertretern der Regierung. „Es handelt sich um den bereits vor Wochen angekündigten Rückruf, der in zwei öffentlich bekannten Terminen zwischen dem BMVI, dem KBA und Daimler Gesprächsgegenstand war”, erklärt Jörg Howe, Head of Global Communications Daimler AG, dazu in einem Tweet. Insgesamt seien laut Daimler 700.000 Autos betroffen, davon rund 280.000 in Deutschland. Außerdem hat Daimler für betroffene Kunden eine Webseite online gestellt, welche die wichtigsten Fragen beantworten soll. Das fatale daran: Darunter sind laut Medienberichten zufolge auch Hybrid-Modelle von Mercedes-Benz – und zwar der C 300 h und der S 300 h. Bereits Mitte Juni fielen etliche Modelle mit Unregelmäßigkeiten bei den Abgaswerten auf. Daimler will außerdem Widerspruch gegen den KBA-Bescheid einlegen, „um Klarheit in einer überaus komplexen Sache zu erlangen“. Unabhängig davon will man aber mit den Behörden kooperieren.

Was bedeutet das?

Der Rückruf schadet Daimler massiv, zumal anscheinend nicht nur Diesel, sondern sogar elektrifizierte Fahrzeuge betroffen sind.

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