Aspark Owl jetzt im Handel

Das japanische Hypercar Aspark Owl ist jetzt offiziell in den Verkauf gegangen.

Der Aspark Owl hat es in die Serie und den Verkauf geschafft. Er gilt aktuell (Stand Januar 2021) als Beschleunigungsrekordhalter von 0 auf 60 Meilen. | Foto: Aspark
Der Aspark Owl hat es in die Serie und den Verkauf geschafft. Er gilt aktuell (Stand Januar 2021) als Beschleunigungsrekordhalter von 0 auf 60 Meilen. | Foto: Aspark
Gregor Soller

Die „Eule“ hat es geschafft: Lautlos ist sie in einen Showroom nahe des Firmensitzes in Osaka „geschwebt“ und damit offiziell in den Verkauf gestartet. Aspark hat zudem Vereinbarungen mit Händlern in Nordamerika und Europa getroffen. Der 400 km/h schnelle Elektro-Supersportwagen mit 2012 PS (1480 kW) gilt als Beschleunigungsweltmeister: Auf der Rennstrecke in Misano (Italien) schaffte der Owl nach Angaben seiner Entwicklung den Sprint von 0 auf 96 km/h (60 mph) in 1,72 Sekunden – dieser Rekord war den Entwicklern am wichtigsten und sie haben ihn erreicht.

Eigentlich steht hinter Aspark ein Engineering-Dienstleister. Vom „Owl“ sollen 50 Exemplare entstehen. Gefertigt wird die „Eule“ übrigens in Turin. Sie kostet umgerechnet rund drei Millionen Euro. Jeweils 20 Stück sind für Europa sowie den Mittleren Osten und Asien vorgesehen.

Was bedeutet das?

Sie haben es geschafft und Geschichte geschrieben! Als Aspark vor einigen Jahren den Owl zeigte, erschien das Vorhaben, einen elektrischen Beschleunigungsweltmeister zu bauen, sehr weit hergeholt. Doch kontinuierliches Arbeiten und Durchhalten führten das Produkt in die Serie – das jetzt die japanische Automobilhistorie auf jeden Fall bereichert.

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