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Aspark baut Owl in Serie

Aspark startete das Projekt in Japan in Zusammenarbeit mit Ikeya Formula und wird den „Owl“ jetzt mit Manifattura Automobili Torino in Italien produzieren – in einer Auflage von 50 Exemplaren.

Geschafft: Aspark-Gründer und CEO Masanori Yoshida am ersten Serienmodell. | Foto: Aspark
Geschafft: Aspark-Gründer und CEO Masanori Yoshida am ersten Serienmodell. | Foto: Aspark
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Gregor Soller

Aspark macht ernst: Der „Owl“ ist serienreif und wird in Italien produziert werden. Er soll in 1,89 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Die Serienversion des Elektro-Hypercar wird auf der Dubai International Motor Show 2019 gezeigt werden. Da Karosserie, Fahrwerk und ein Großteil der Komponenten komplett aus Kohlefaser bestehen, spart man Gewicht – was wiederum für die schnelle Beschleunigung nötig ist. Dazu kommen die vier extrem leistungsstarken Elektromotoren, ein einzigartiges Drehmomentvektorsystem, ein spezielles Batteriesystem und handgefertigtes Premium-Interieur. Aspark-CEO Masanori Yoshida, der über 14 Jahre Erfahrung im Automobilbau hat, sagt dazu:

„Es waren hochgesteckte Ziele, doch und mit großer Unterstützung unserer japanischen und italienischen Mitarbeiter haben wir sie erreicht!“

Spannend war laut Yoshida vor allem das Zusammenführen von so extrem unterschiedlichen Kulturen wie der japanischen und italienischen. Nach dem Owl plant Masanori Yoshida weitere „Spezialitäten“, je in kleinen Einzelserien. Weshalb die Marke Aspark gefestigt wird, mit Allem, was dazugehört. Deshalb gründete man auch eine Tochtergesellschaft in der Schweiz, die Aspark Promotion AG, wodurch Aspark seine internationale Präsenz außerhalb Japans verstärkt. Als Leiter Vertrieb/Marketing und Kommunikation agiert jetzt Agshin Badalbayli, der für eine 50er-Auflage hohe Ziele hat:

„Wir liefern nicht nur die Premium-Level Hypercars an unsere Kunden, sondern übernehmen auch die volle Verantwortung für den After-Sales-Bereich, das Gewährleistungsrecht und die volle Produkthaftung. Zusätzlich schaffen wir einen globalen Vertrieb und ein After-Sales-Netzwerk von Aspark-Markenfahrzeugen, um unsere Kunden auf der Messe zu erreichen. Immer im richtigen Moment und am richtigen Ort."

Die Produktion findet in Turin, Italien, in Zusammenarbeit mit der Manifattura Automobili Torino statt, mit der vollen Bandbreite an Unterstützung von Aspark Engineering Zentren auf der ganzen Welt. Aspark plant, den ersten Owl ab April 2020 mit einem Festpreis zu liefern. Hier wurden einmal zwei Millionen Euro kolportiert.

Was bedeutet das?

Aspark hat sein extremes Hypercar tatsächlich durchgezogen: Der „Owl“ ist extrem auf Beschleunigung ausgelegt, Topspeed und Reichweite standen weniger im Fokus. Was aber interessanter ist, ist der Geschäftsansatz, der an den klassischen Wagenbau erinnert: Aspark soll als weltweit agierender, japanischer Hersteller wahrgenommen werden, der immer wieder extrem ausgelegte Fahrzeuge in kleinsten Serien fertigen lässt – von einer klassischen Turiner Manufaktur! Die internationalen Zutaten dafür scheinen zu stimmen – inklusive eines Vetriebes aus der Schweiz heraus.

 

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