Arbeitsplatzladen: GP Joule Connect stattet Tiefgarage mit Ladepunkten aus

Vorzeigeprojet in neuer Gewerbeimmobilie: Ein Viertel der 160 Parkplätze wurde mit AC-Ladepunkten ausgerüstet. Anbieter sieht Arbeitsplatzladen als Faktor der Mitarbeitermotivation.

Von Anfang an unter Strom: Eine neue Gewerbeimmobilie wurde in der Tiefgarage gleich mit entsprechender Ladeinfrastruktur ausgestattet. | Foto: GP JOULE
Von Anfang an unter Strom: Eine neue Gewerbeimmobilie wurde in der Tiefgarage gleich mit entsprechender Ladeinfrastruktur ausgestattet. | Foto: GP JOULE
Johannes Reichel

Gemeinsam mit dem Immobilienentwickler Office Center Oberhaching GmbH hat der E-Mobilitätsinfrastruktur-Spezialist GP Joule Connect eine Tiefgarage in München mit 45 Ladepunkten ausgerüstet und in Betrieb genommen. Das Projekt  „M8 – Mühldorfstrasse 8“ nahe dem Ostbahnhof verfügt über gesamt 160 Stellplätzen.

„Die Lademöglichkeit am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Baustein der Energie- und Verkehrswende und ein zentraler Treiber der Elektrifizierung von Firmen-Fuhrparks“, meint Wolfgang Rechner, Projektleiter bei Connect.

Die Erfahrung der zur GP Joule-Gruppe gehörenden E-Mobilität-Experten zeige, dass „Charge@Work“-Angebote ein sehr gutes Mittel der Mitarbeitermotivation seien und Unternehmen damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern könnten, plädiert. Auch Immobilienanbieter könnten sich mit Ladepunkten vom Wettbewerb abheben, weil die Nachfrage elektrifizierter Stellplätze stetig ansteige, argumentiert der Anbieter weiter. Insbesondere im urbanen Bereich sieht man die Ladeinfrastruktur als Entscheidungskriterium potenzieller Mieter stark an Bedeutung gewinnen.

Hohe Energieeffizienz, niedrige Betriebskosten

Die drei Mieter der neuen Immobilie, die Firmen JSMD Event GmbH, Brainloop AG und thinkproject Deutschland GmbH, teilen sich die Park- und Ladeplätze in verschiedenen Paketen. Im größten Einzelposten stehen 30 Lade- und Parkplätze zur Verfügung, hinzu kommen zwei kleinere Chargen mit zehn und fünf Plätzen. Um die gleichzeitige Nutzung aller vorhandenen Ladepunkte zu gewährleisten, setzt man auf ein dynamisches Lastmanagement. Durch einen permanenten Abgleich von zur Verfügung stehender Energie mit momentan benötigter Energie lasse sich die maximale Ladeleistung intelligent an die ladenden Fahrzeuge verteilen. Eine Überlastung oder ein Ausfall der gesamten Ladeinfrastruktur werde damit ausgeschlossen.

Rund-um-Service: Von der Analyse bis zum Betrieb

Neben der technischen und baulichen Umsetzung hat der Anbieter den gesamten Prozess begleitet Nach der Standort- und Bedarfsanalyse zu Beginn des Projekts erfolgte eine umfassende Beratung zu den Vorteilen einer solchen Anlage und Förderungsmöglichkeiten für das Vorhaben, skizzieren die Norddeutschen. Auch bei der konkreten Umsetzung sei man in allen Phasen beteiligt gewesen, von der technischen Planung und Auslegung, über das Projektmanagement bis hin zur Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Nach Beginn des Regelbetriebs bleibe man als System-Anbieter für integrierte Energielösungen aktiv und steuere den technischen Betrieb, übernehme Service und Wartung – und stehe für Reparaturen bereit, verspricht der Spezialist. Auch die Abrechnung der Ladevorgänge werde zentral abgewickelt.

"Die genaue Analyse in der Frühphase hat es uns ermöglicht, gemeinsam mit der Firma IKR Projektsteuerung eine bedarfsgerechte Gewerbeimmobilie zu schaffen, wie sie heute in einer urbanen Lage erwartet wird. Durch unser umfassendes Service-Angebot für den Betrieb einer solchen Anlage erleichtern wir Immobilienunternehmen den Aufbau einer Ladeinfrastruktur in ihren Objekten“, fasst Manuel Reich, Geschäftsführer GP Joule Connect, die Kooperation der beiden Unternehmen zusammen.

Printer Friendly, PDF & Email