Aral und REWE wollen zusammen schnell laden

An Märkten von REWE sollen je mindestens zwei Schnellladesäulen entstehen. Der erste Standort geht aber erst im vierten Quartal 2023 ans Netz.

REWE und Aral mit seiner Marke Aral pulse wollen bis Ende 2024 das Schnellladen bei REWE-Supermärkten anbieten. (Foto: Aral)
REWE und Aral mit seiner Marke Aral pulse wollen bis Ende 2024 das Schnellladen bei REWE-Supermärkten anbieten. (Foto: Aral)
Johannes Reichel
von Dietmar Fund

Nachdem man seit langem in kleinen Shops der Lebensmittelkette REWE in Aral-Tankstellen einkaufen kann, wollen die beiden Partner ihre Zusammenarbeit auf das Schnellladen ausdehnen. Sie planen, bei 180 REWE-Supermärkten in Deutschland mindestens zwei und maximal bis zu sechs Schnellladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten der Marke Aral pulse zu errichten. Dort soll man mit 150 kW Leistung schnell laden können. Diese Leistung passt zu den meisten heutigen Elektrotaxis, von denen nur wenige auf noch höhere Leistungen ausgelegt sind.

Wichtig auch für Taxi- und Mietwagenbetriebe, deren Fahrpersonal dort Pausen mit dem Einkaufen und Laden verbringen könnte: Aral pulse bietet das plug & charge-Verfahren an, bei dem man nach der Verbindung der Ladesäule mit dem Elektrofahrzeug ohne Ladekarte oder Lade-App laden kann. So wird das Fahrzeug automatisch identifiziert und auch die Abrechnung läuft automatisch, ohne dass Fahrerinnen und Fahrer eine WLAN-Verbindung aufbauen müssen. Die Kooperation erstreckt sich zunächst auf alle 180 Mietobjekte von REWE. Geprüft wird eine Ausweitung auf 600 nicht-unternehmenseigene Standorte in Deutschland. Die erste gemeinsame Ladestation soll allerdings erst im vierten Quartal 2023 in Betrieb genommen werden.

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