Aral Pulse: Plug & Charge kommt deutschlandweit

Bei dem Mineralölkonzern kann man an den 500 Aral pulse Ultra-Schnellladern jetzt auch Plug & Charge laden. Die ISO 15118 ermöglicht verschlüsselten Datentransfer.

Leichter laden: Aral pulse führt die Plug&Charge-Option ein, sofern das Fahrzeug sich darauf versteht. Mittelfristig sieht man darin die Zukunft. | Foto: Aral
Leichter laden: Aral pulse führt die Plug&Charge-Option ein, sofern das Fahrzeug sich darauf versteht. Mittelfristig sieht man darin die Zukunft. | Foto: Aral
Johannes Reichel

Der Mineralölkonzern Aral führt ab sofort die Plug&Charge-Technologie im Aral pulse Netzwerk mit über 500 ultraschnellen Ladepunkten in ganz Deutschland ein. Mit Hilfe verschlüsselter Kommunikation identifiziert die Ladesäule das angeschlossene E-Auto sowie den bestehenden Ladevertrag und startet den Ladevorgang in kurzer Zeit. Nach Beendigung des Ladevorgangs erfolgt die Bezahlung automatisch auf Basis des Vertrags, den die E-Mobilisten mit ihrem E-Mobilitätsdienstleister geschlossen haben. Dieser stellt die Verbindung her zwischen Fahrer:innen und Ladesäulen-Betreibern.

Dabei arbeitet man etwa mit Anbietern wie Digital Charging Solutions GmbH, einem Joint Venture von bp, Mercedes-Benz Mobility AG und BMW Group AG zusammen, die mit Lösungen wie „Mercedes me Charge“ einen einfachen und standardisierten Zugang zu Ladesäulen in ganz Europa anbietet. Auch mit anderen großen Automobilherstellern wie mit dem Volkswagen Konzern kooperiert man, um der Technologie zum Durchbruch zu verhelfen.

„Die neue Plug&Charge-Technologie vereinfacht das Laden an unseren Ultraschnellladesäulen enorm. Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist verschlüsselt und die Daten unserer Kundinnen und Kunden sind damit sicher“, bekräftigt Alexander Junge, Aral-Vorstand und verantwortlich für den Geschäftsbereich Elektromobilität.

Man sei damit eines der ersten Unternehmen, das die Plug&Charge-Lösung nach ISO 15118 anbietet. Mittelfristig werde sich die Technologie flächendeckend durchsetzen, prognostiziert Alexander Junge weiter. Nutzbar ist die Technologie für alle, deren E-Fahrzeug über die entsprechende Vorrüstung verfügt und deren E-Mobilitätsanbieter diese Technologie nach ISO 15118 unterstützt.

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