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Alfa Romeo: Elektro-Giulia mit 1000 PS?

Laut der britischen Plattform Autocar soll die neue elektrische Giulia bis zu 1000 PS Leistung auf die Straße bringen. Einige Details, die das theoretisch ermöglichen könnten, wurden uns schon bestätigt. 

Böser Blick, böse Leistung? Die künftige Giulia könnte bis zu 1.000 PS oder 740 kW bieten. | Foto: G. Soller
Böser Blick, böse Leistung? Die künftige Giulia könnte bis zu 1.000 PS oder 740 kW bieten. | Foto: G. Soller
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Gregor Soller

Die neue Giulia dürfte wachsen und zusammen mit dem elektrischen Stelvio-Nachfolger eher die 5er-als die 3er-Reihen von BMW attackieren. Die Basis dazu ist STLA Large, wie uns Insider bestätigten und auf der stehen auch die künftigen elektrischen Hellcats von Dodge. Und nachdem die elektrisch über 800 PS hinauswachsen dürften, kann man solche Leistungseskapaden locker auch auf die künftige Giulia übertragen. „Bestätigt wurde uns von der Zentrale noch nichts, die Anfrage dazu läuft noch“, erklärte man uns in Hessen, wo die deutsche Alfa-Kommunikation beheimatet ist.

Im Interview mit Autocar preschte Alfa-Geschäftsführer Jean-Philippe Imparato wohl vor und stellte ein Basismodel mit 345 PS sowie eine Allradvariante mit 790 PS namens Veloce in Aussicht. Darüber könnte dann der Quadifoglio mit bis zu 1.000 PS stehen.

Für die Long-Range-Version strebe man eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern an, wovon real um die 500 übrig bleiben dürften. Dazu feilt man auch massiv an der Aerodynamik und könnte die Giulia Richtung sportliches Fließheck weiterentwickeln.

Dank der neuen 800-Volt-Plattform soll die Giulia auch schnell laden können: Von 10 bis 80 Prozent soll es in weniger weniger als 20 Minuten klappen. Skeptikern erklärte Imparato:

„Ich will nicht, dass Sie irgendetwas vermissen. Ich will, dass Sie es lieben.“

Würde Alfa Romeo nicht elektrisch werden, würde die Marke sterben, erklärte Imparato. Weshalb er den Turn von der reinen Verbrenner zur reinen E-Marke binnen fünf Jahren von 2022 bis 2027 durchgezogen haben will.

Was bedeutet das?

Die „gusseisernen“ Fans brauchen nicht jammern: Außer dem Ferrari-V6 im Quadrifoglio hat Alfa Romeo aktuell keinen wirklich attraktiven oder emotionalen Antrieb im Programm. Und steht mit den gut abgehangenen fahraktiven Giulia und Stelvio ohnehin mit dem Rücken zur Wand. Weshalb die Flucht nach vorn die einzige konsequente Lösung zum Überleben der Marke ist. Je stärker das Lebenszeichen, desto besser! Denn auch der elektrische „Brennero“, der Kompakt-Cousin des Jeep Avenger wird für die Marke allenfalls ein Zubrot, aber nicht DER Gamechanger werden.

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