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Alfa Romeo 33 Stradale: Alfas erster Stromer

Alfa Romeo hat sein erstes rein elektrisches Modell vorgestellt, das allerdings nur in einer Kleinstserie mit 33 Stück Auflage gebaut wird.

Auffällig: Der 33 Stradale mit Flügeltüren. Maseratis MC 20 lässt grüßen...| Foto: Alfa Romeo
Auffällig: Der 33 Stradale mit Flügeltüren. Maseratis MC 20 lässt grüßen...| Foto: Alfa Romeo
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Gregor Soller

Der Alfa Romeo 33 Stradale ist eine Hommage an das gleichnamige Coupé aus den 1960er Jahren und wird wahlweise als Verbrenner oder rein elektrisch Antrieb angeboten. Bereits im Vorfeld hatte Alfa Romeo eine neue Abteilung namens „Bottega“ gegründet. Die sollte die Ideen und Wünsche potenzieller Käufer zu sammeln, „um anschließend möglichst viele davon in einem exklusiven Automobil zu realisieren“, so Alfa. Sodass man das Projekt in einer kleinen Gruppe von Enthusiasten schnell umsetzen konnte.

Schnell ist hier sehr schnell: Das erste Treffen mit den potenziellen Kunden soll angeblich erst im Rahmen des Formel-1-Rennens in Italien im September 2022 stattgefunden haben. Dort konnten diese ihre Wünsche für ihren persönlichen Alfa Romeo 33 Stradale anbringen. Diese wurden anschließend von einem internen Ausschuss unter der Leitung von Alfa Romeo CEO Jean-Philippe Imparato auf ihre Machbarkeit hin evaluiert. In die Abstimmungsarbeiten rund um das Fahrwerk war auch Valtteri Bottas, Rennfahrer im von Alfa Romeo gesponsorten Formel-1-Team, eng eingebunden. Um das in dieser Zeit zu schaffen, dürfte man sich ausgiebig bei Maserati bedient haben, wo mit dem MC 20 nicht die schlechteste Basis für den 33 bereitstand.

552 kW für bis zu 333 km/h Topspeed

Der Stromer bietet eine Systemleistung von 552 kW, die auf alle vier Räder übertragen wird. Die Reichweite gibt Alfa Romeo mit rund 450 Kilometern an, die Höchstgeschwindigkeit soll bis zu 333 km/h. Die Beschleunigung auf 100 km/h soll in weniger als drei Sekunden klappen. Details zu Akkus und Ladesystem nennen die Italiener noch nicht – man darf aber davon ausgehen, dass man bei Maserati die Blaupause für den 33 Stradale findet.

Exklusivst: 33 Stück werden in Handarbeit gebaut

Insgesamt werden nur 33 Exemplare des Modells in Handarbeit gefertigt, die bereits vergriffen sind. Interessiert hätte uns, wie viele der 33 Exemplare mit E-Antrieb gebaut werden und wie viele mit V6-Biturbo – auch hier erlauben wir uns einen Hinweis auf Maserati...

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Mit der Kleinserie des 33 Stradale startet man endlich in die elektrische Zukunft: 2024 kommt ein Kompakt-SUV als Ableger des Jeep Avenger und auch Stelvio und Giulia sollen rein elektrische Nachfolger bekommen.

Was bedeutet das?

Alfa Romeo erlaubt sich immer wieder exklusive Kleinstserien wie den 33 Stradale – der die rein elektrische Markenzukunft mit einem Paukenschlag eröffnet.

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