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Aldi Süd testet vier CNG-Lkw

Aldi Süd testet vier Iveco Stralis 440 S 40 TP/NP mit CNG im Warenverkehr. Über fünf Jahre soll sich zeigen, inwiefern CNG als Alternative zu Diesel-Modellen funktioniert.

Aldi Süd testet CNG-Lkw über fünf Jahre im Praxiseinsatz. | Foto: Aldi Süd/Iveco
Aldi Süd testet CNG-Lkw über fünf Jahre im Praxiseinsatz. | Foto: Aldi Süd/Iveco
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Gregor Soller

Aldi testet CNG-Lkw in der Praxis und will damit den CO2-Ausstoß weiter senken.  Die CNG-LKW sind im Einzugsgebiet von vier Aldi Süd Regionalgesellschaften unterwegs. Sie unterstützen jeweils den Warentransport zwischen Aldi Süd-Filialen und Logistikzentren im Umland von Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf. Der Test findet damit gezielt in Ballungsräumen statt, in denen die Grenzwerte für Stickoxide besonders oft überschritten wurden.

Um den Ausstoß gesundheits- und umweltschädlicher Abgase zu minimieren, kommt es auch auf eine ausgefeilte Tourenplanung an. Jeder Erdgas-LKW beliefert durchschnittlich etwa fünf bis acht Filialen am Tag. Bei dem Projekt (in dem Fall nutzt man leichtere 2 Achs-Auflieger mit 36 Tonnen Zug-Gesamtgewicht) hat sich ALDI SÜD für den Stralis NP (natural power) mit 400 PS und automatisiertem Getriebe entschieden. Das elektrische Kälteaggregat für die Auflieger wird über einen Generator ebenfalls vom Fahrzeugmotor angetrieben. Durch die Vermeidung eines externen Kühlaggregats bleibt der große Vorteil der Geräuscharmut der nach dem stöchiometrischen Verbrennungsprinzip arbeitenden FPT-Motoren voll erhalten. Mit 130 kg komprimiertem Erdgas an Bord sind die Reichweiten von bis zu 560 Kilometer mehr als ausreichend.

Was bedeutet das?

Bei der Nutzung von fossilem Erdgas lassen sich die CO2-Emissionen im Vergleich zu einem Diesel-Lkw um etwa 16 Prozent senken. Außerdem sollen die Fahrzeuge 99 Prozent weniger Feinstaub und 70 Prozent weniger Stickoxide verursachen und leiser laufen. Genug Gründe, einen umfassenderen Praxistest zu starten.

 

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