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Akka eröffnet neues Testzentrum für elektromagnetische Verträglichkeitsprüfungen

Die Die Akka Group erweitert damit ihr Dienstleistungsangebot am Automobilstandort Ingolstadt um EMV-Tests.

Was man von außen nicht sieht: DIe EMV-Kammer des neuen Testzentrums in Kösching bei Ingolstadt. | Grafik: Akka
Was man von außen nicht sieht: DIe EMV-Kammer des neuen Testzentrums in Kösching bei Ingolstadt. | Grafik: Akka
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Gregor Soller

Die Elektromobilität erfordert auch von Zulifereren und Fahrzeugentwicklern neue Test- und Prüfzentren. So hat Akka in der Nähe von Audi ein neues Testzentrum zur Überprüfung sowie Absicherung von Kraftfahrzeugen in Bezug auf elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) errichtet.  Mit der 1.600 Quadratmeter großen Einrichtung erweitert der international agierende Beratungs- und Ingenieurdienstleister Akka in Bayern die bereits an anderen Automobilstandorten vorhandenen EMV-Prüfkompetenzen. Das Testzentrum bietet seine Leistungen auch anderen Kunden und für Anwendungen in anderen technischen Sparten an. Generell wächst der Anteil elektrischer und elektronischer Komponenten in Produkten; beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, vor allem aber im IT-Umfeld. Das wiederum stellt immer höhere Ansprüche an die Prüftechnik. Die EMV-Prüfung wird daher für die Zulassung oder Zertifizierung von Produkten entsprechend wichtiger.

Akka unterstützt die Hersteller bei der Absicherung von Produkten und Zukunftstechnologien nach neuesten technischen Standards. In den vier Prüfkammern können einzelne Komponenten getestet werden, bis hin zu ganzheitlichen Systemen. Die große Absorberkammer fasst sogar einen kompletten Helikopter. Entsprechend führt Akka führt auch Tests an kompletten Autos durch mit den Prüfschwerpunkten der elektronischen Komponenten, die für autonomes Fahren und Elektromobilität benötigt werden. Seit Dezember schickt Audi Fahrzeuge zu Prüfzwecken nach Kösching. Dazu erklärt Maurice Ricci, Group CEO Akka Technologies: „Die Weiterentwicklung unserer Business Unit Germany ist für uns ein sehr wichtiger Schritt, um in der Digitalen Mobilität eine Schlüsselstellung zu erlangen. Daher hat sich die Akka Group hierzulande mit den drei Schwerpunkten Automotive, Consulting und Digital Solutions neu ausgerichtet. Wir stützen unser Wachstum durch starke Investitionen und setzen es auch mit der Inbetriebnahme des EMV-Testzentrums am Wirtschaftsstandort Bayern fort.”

Wie funktionieren elektromagnetische Verträglichkeitstests?

Produkte in denen Elektrik verbaut ist, können von außen Störungen unterliegen oder selbst ihre Umgebung beeinträchtigen. Bekannte Unverträglichkeiten sind beispielsweise flimmernde Streifen oder ein Flackern des Computermonitors, wenn ein danebenliegendes Handy zum Beispiel eine SMS empfängt. In umfassenden Testszenarien und -reihen stellen die Experten in Speziallaboren sicher, dass sich elektronische Systeme nicht gegenseitig in ihrer Funktionalität beeinträchtigen und auch unter elektromagnetischen Störeinflüssen problemlos einsatzfähig bleiben.

Was bedeutet das?

Autonomes Fahren und Elektromobilität wirken sich bis in die Vorentwicklung aus und bedingen neue Prüf- und Testzentren.

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