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Wie Digitalisierung Kooperationen in der Paketlogistik stärkt

Kooperationen von Logistikern können dazu beitragen, den Verkehr zu entlasten. Durchgängige Digitalisierung stellt hier eine wichtige Komponente dar.

Mit intelligenten Lösungen lassen sich gleichberechtigte Kooperationen wirtschaftlich und umweltfreundlich umsetzen.
Mit intelligenten Lösungen lassen sich gleichberechtigte Kooperationen wirtschaftlich und umweltfreundlich umsetzen.
DAKO

Das Paketvolumen steigt exponentiell an, 2021 werden in Deutschland über 4 Milliarden Sendungen erwartet. Paketdienstleister stoßen immer mehr an ihre Grenzen, es fehlen Fahrer und die Fahrzeuge werden stark beansprucht. Das entgegengesetzte Bild zeigt sich in der Medienlogistik. Sinkende Zahlen bei Zeitungsabos führen zu geringerer Auslastung von Personal und Fahrzeugen. Einige Medienhäuser versuchen den Rückgang zu kompensieren und haben deshalb die regionale Brief- und Paketzustellung als neuen Geschäftsbereich erschlossen. So kommt es vor allem im ländlichen Bereich dazu, dass verschiedene Logistiker die gleichen Gebiete abdecken – was mehr Verkehr sowie ineffiziente und unökologische Auslieferung zur Folge hat. Kooperationen zwischen Paketdienstleistern und Medienlogistikern liegen auf der Hand.

Dr. Harald Hempel, Leiter für Innovation und Forschung bei der DAKO GmbH beschäftigt sich im Forschungsprojekt Smart Multi-Use Logistik (SML) mit der digitalen Unterstützung für solche Kooperationen.

„Viele Paketdienstleister setzen schon Subunternehmen ein, jedoch entsteht dabei ein Ungleichgewicht. Ein zu striktes Verhältnis zum Auftraggeber hindert Medienlogistiker daran, das Zusatzgeschäft in ihr Tourengeflecht zu integrieren und Teil des Datenflusses zu sein. Wir setzen hier an, um gleichberechtigte Kooperationen in diesem Bereich digital zu stärken und im selben Atemzug CO2-optimale Paketzustellung und mehr Transparenz zu ermöglichen.“

Gemeinsam mit Projektpartnern wie UPS und mitteldeutschen Medienlogistikern arbeiten die Digitalisierungsexperten an einer intelligenten Optimierungsplattform, die den unternehmensübergreifenden Datenaustausch erleichtert und ermittelt, wer welche Sendung wo am besten zustellen kann. Die Idee ist es, dass Medienlogistiker in den Gebieten, in denen sie beispielsweise Zeitungen ausliefern, die regionale Paketzustellung mit übernehmen. Die Langstrecke zwischen den Standorten liegt beim Paketdienstleister, der über die entsprechenden Fahrzeuge verfügt. So können die erste und die letzte Meile sogar mit Elektrofahrzeugen abgedeckt werden.

Für die Kooperationen spielt auch die Standardisierung eine große Rolle, beispielsweise bei Preiskategorien und Paketlabels, die von Dienstleister zu Dienstleister unterschiedlich sind.

„Für die Übertragung von sensiblen Informationen wenden wir Blockchain-Technologien, wie Smart Contracts, an“, so Dr. Hempel. „Das unterstützt den gleichberechtigten Datenaustausch und bringt die nötige Sicherheit, die für viele Unternehmen noch ein Hemmnis darstellt.“

Neben diesen Technologien kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz, etwa bei der Gebietsschneidung anhand historischer Paketvolumen oder der dynamischen Tourenplanung über Unternehmensgrenzen hinweg

Im Mai startet die erste Testphase.

„Durchgängige Digitalisierung und damit auch Standardisierung erleichtert Kooperation“, ist Dr. Hempel überzeugt. „Gleichzeitig trägt sie dazu bei, Verkehre zu bündeln und die Straßen zu entlasten.“

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