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Tourenplanung

Die künstliche Dispo – Was leisten automatische Tourenplaner?

Die automatische Tourenplanung spart Disponenten erheblich Zeit und Kosten – Was steckt jedoch dahinter und für wen eignet sie sich eigentlich?

Automatische Tourenplanung | Bild: Dako
Automatische Tourenplanung | Bild: Dako
Dako

Effiziente Tourenplanung ist zeit- und kostenaufwändig. Jeder Disponent träumt wohl davon, mit wenigen Klicks aus Aufträgen direkt optimale Touren erstellen zu können. Analog dazu, wächst das Interesse an der automatischen Tourenplanung kontinuierlich und hat in Zeiten der Corona-Krise noch einmal an Fahrt zugelegt.

Auch wenn sich die derzeit am Markt befindlichen Lösungen auf den ersten Blick kaum unterscheiden, gibt es dennoch Merkmale, die in der Praxis einen großen Unterschied machen. Um diese zu verstehen, lohnt es sich einen Blick unter die Haube eines solchen Systems zu wagen.

Wie funktioniert die automatische Tourenplanung?

Wie die automatische Tourenplanung funktioniert, lässt sich am Beispiel des von DAKO entwickelten „Smart Planners“ im TachoWeb erläutern: Das Tool benötigt lediglich Kundenadressen, die etwa durch einen Excel-Import bereitgestellt werden, und die Angabe der entsprechenden Fahrzeuge. Weiter können Nutzer entscheiden, ob die Touren bestimmte Zeitfenster erfüllen sollen und wie die Höchstdauer einer Tour sein darf. Die Fahrzeugklassen und das zulässige Ladegewicht werden automatisch auf Grundlage der Stammdaten mit einberechnet. Gibt man diese Daten ein, startet die Berechnung.

Der automatische Tourenplaner im TachoWeb | Bild: Dako

Der automatische Tourenplaner im TachoWeb | Bild: Dako

Was steckt genau dahinter?

Was die Berechnung leistet, lässt sich mit ein paar Zahlen gut nachvollziehen: Hat man 10 Aufträge, die mit 5 Fahrzeugen erledigt werden sollen, ergeben sich theoretisch schon etwa 30 Millionen Kombinationsmöglichkeiten. Kommen nur 2 Aufträge dazu, wächst die Zahl der Lösungsmöglichkeiten exponentiell auf über 7 Milliarden an. Die zu berechnenden Lösungen bei 50 Aufträgen mit einer bestimmten Anzahl von Fahrzeugen umfassen bereits eine unvorstellbar große Menge, die auch hochleistungsfähige Computer nicht ohne weiteres innerhalb von kurzer Zeit bewältigen können. Durch die Kombination mit mathematischen Näherungsverfahren, die dennoch bessere Lösungen als jeder Mensch erzeugen, lassen sich die Rechenzeiten erheblich reduzieren.

Unterschiede zwischen den am Markt verfügbaren Plattformen liegen vor allem bei den berücksichtigten Einschränkungen wie etwa Zeitfenstern zum einen und den Berechnungsmethoden zum anderen. Letztere haben einen großen Einfluss auf die Qualität der Touren.

Für wen eignet sich dieser Service?

Am meisten profitieren Unternehmen, die eine hohe Anzahl an dynamischen Touren koordinieren. Beispielbranchen sind vor allem mittlere bis große Speditionen und Transportunternehmen, Zusteller, Lieferdienste aber auch Handwerksbetriebe oder Dienstleister im technischen Service.

Derzeit ermöglichen die Plattformen wie TachoWeb ihren Nutzern schon eine effektive Unterstützung bei der Tourenplanung, auch wenn hier und da noch manuelle Ergänzungen sinnvoll sind. Zukünftig ist es dank noch mehr künstlicher Intelligenz vorstellbar, dass sich die Planung immer mehr an persönlichen Präferenzen orientiert. Auch historische Verkehrsdaten könnten weiterhin als Basis in die Berechnung einfließen genau wie weitere Frachtrestriktionen.