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IAA

ZF Technology Day: Die Highlights der IAA 2019

ZF zeigt auf der kommenden IAA Lösungen für die „Next Generation Mobility“. Mit einer Produktoffensive für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, aktive Fahrwerke, integrierte Sicherheit und das automatisierte Fahren erweitert der Konzern sein Produktportfolio um weitere attraktive Lösungen für die Mobilität von morgen und übermorgen.

Dass ZF damit die Mobilitätswünsche von Endanwendern in den Vordergrund stellt, verdeutlicht der Konzern mit der Kampagne #MobilityLifeBalance, die das aktuelle Ungleichgewicht von versprochener und erlebter Mobilität thematisiert.

ZF zeigt Lösungen für die „Next Generation Mobility“. Vier Innovationsträger stehen für die Produktoffensive bei Hybrid- und Elektroantrieben für Pkw, bei Systemlösungen für das automatisierte Fahren, integrierter Sicherheit und innovativer Fahrwerktechnik. Bild: ZF
ZF zeigt Lösungen für die „Next Generation Mobility“. Vier Innovationsträger stehen für die Produktoffensive bei Hybrid- und Elektroantrieben für Pkw, bei Systemlösungen für das automatisierte Fahren, integrierter Sicherheit und innovativer Fahrwerktechnik. Bild: ZF
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ZF

Mit seiner strategischen Ausrichtung zielt der Technologiekonzern auf ein besseres und nachhaltigeres Mobilitätsangebot. Dies untermauert ZF nun mit einer Produktoffensive für Pkw-Technik. „Wir tragen mit unseren Entwicklungen zu einem besseren und nachhaltigeren Mobilitätsangebot bei“, sagt Wolf-Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG. „Das Ziel ist eine saubere und sichere Mobilität: automatisiert, komfortabel und bezahlbar. Für jeden, jederzeit und überall. Dabei kommen wir nur voran, wenn wir den Markt weiter offensiv mit Innovationen überzeugen.“

Sowohl rein elektrisch als auch Hybrid

Bei der E-Mobilität verfolgt ZF zwei Richtungen: Mit der Variante für Plug-in-Hybride seines neuen 8-Gang-Automatgetriebes legt ZF die Grundlage für eine neue Gattung batterieelektrischer Fahrzeuge. Das neue Hybridsystem ermöglicht hohe, rein elektrische Fahrleistungen und stellt eine gleichberechtigte Alternative zu rein batterieelektrischen Fahrzeugen in bestimmten Anwendungsfällen dar. Eine entsprechende Akkukapazität vorausgesetzt, können Fahrzeughersteller ihren Kunden damit einen „EVplus“ anbieten – einen batterieelektrischen Pkw, der für längere Strecken oder höheren Leistungsbedarf zusätzlich über einen Verbrennungsmotor verfügt. Ein modularer Systembaukasten bietet den Herstellern volle Flexibilität. Diese ist gefragt: Mit der Nominierung als globaler Getriebelieferant durch Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat sich nach BMW jetzt ein weiterer international renommierter Automobilhersteller für das neue 8-Gang-Automatgetriebe von ZF entschieden.

2-Gang-E-Antrieb steigert Effizienz und Reichweite

Parallel zum Hybridantrieb arbeitet ZF daran, rein elektrische Antriebsstränge weiter zu verbessern. Ein wichtiger Schritt ist die Weltpremiere eines elektrischen 2-Gang-Antriebs von ZF für Pkw. Die kompakte Konzeptentwicklung vereint einen elektrischen Motor mit 140 Kilowatt (190 PS) maximaler Leistung, ein zweistufiges Schaltelement und eine Leistungselektronik. Gegenüber einem einstufigen Antrieb kann er die Reichweite pro Batterieladung um bis zu fünf Prozent steigern.

Systemlösungen für das automatisierte Fahren

Das vorausschauende Fahrwerk „Flying Carpet 2.0“ steuert mit umfassender Sensorik und smarten Algorithmen Dämpfungs-, Brems- und Lenksysteme. Damit entkoppelt es den Fahrzeugaufbau weitgehend von Fahrbahnunebenheiten und Einflüssen der Fahrdynamik. Neben dem Komfort steigen Dynamik und Sicherheit. Insbesondere bei der Entwicklung zum vollautomatisierten und autonomen Fahren ist der Komfort entscheidend, um die Fahrzeit mit Tätigkeiten wie Lesen oder zur Entspannung nutzen zu können.

Sein Alleinstellungsmerkmal, Fahrzeuge sehen, denken und handeln zu lassen, macht ZF zu einem attraktiven Anbieter von Systemlösungen für das automatisierte Fahren. Die umfangreichen Komplettsysteme beinhalten Sensorik und den Zentralrechner ZF ProAI in mehreren Leistungsvarianten. Damit sind ZF-Lösungen für verschiedene Marktsegmente skalierbar, flexibel und adaptierbar. Das ermöglicht Pkw-Herstellern, den Basisanforderungen von Euro NCAP 2022 gerecht zu werden. Oder erlaubt als ZF coPILOT automatisierte Fahrfunktionen auf dem Level 2+. Für People- oder Cargo Mover steht mit der ProAI RoboThink eine Hochleistungsvariante zur Verfügung, die Level 4 und 5, also fahrerloses Fahren, möglich macht. Mit dem Erwerb von WABCO will ZF künftig auch bei Nutzfahrzeugen zum Anbieter von Komplettsystemen für das automatisierte Fahren werden.

ZF startet Kampagne #MobilityLifeBalance

Zudem startet der Konzern die Initiative #MobilityLifeBalance: Sie zeigt faktenreich auf, wie die heutige Verkehrsrealität im Vergleich mit den Mobilitätsvorstellungen von Verbrauchern aus der Balance geraten ist. Und wie technische Lösungen dazu beitragen können, wieder ein Gleichgewicht herzustellen.

Mehr Informationen unter www.mobilitylifebalance.com und unter dem Hashtag #MobilityLifeBalance in den sozialen Medien.

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