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Beschleunigung des Ladevorgangs: Wie 50 Prozent der E-Autos schneller geladen werden können

Fast die Hälfte aller Elektroautos sind mit einem einphasigen On-Board-Lader ausgestattet. Das heißt, sie laden nur auf einer statt auf den in der Regel verfügbaren drei Phasen. Das reduziert die Füllgeschwindigkeit auf ein mageres Drittel des Möglichen. Der Juice Phaser bietet hier die Lösung: Mit dem „Best of Mobility“-Award prämierten Ladebeschleuniger kann fast eine Verdoppelung der Ladegeschwindigkeit erreicht und die strenge Schieflastvorgabe trotzdem eingehalten werden. Vision Mobility im Gespräch mit Christoph Erni, CEO bei Juice Technology AG, über die Hintergründe.

Christoph Erni, CEO bei Juice Technology AG Bild: Juice Technology AG
Christoph Erni, CEO bei Juice Technology AG Bild: Juice Technology AG
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Juice Technology AG

Herr Erni, viele Autohersteller stellen einphasig ladende Autos her. Ist das ein Problem?

Ein Problem ist das nicht, allerdings sparen die Hersteller an diesem Punkt Kosten ein. Der Einbau von einphasigen Ladern in E-Autos ist um einiges günstiger als zwei- oder dreiphasige Lösungen, der Leidtragende ist hier allerdings der Konsument.

Inwiefern leidtragend? Ist das ein großer Nachteil?

Aktuell fahren knapp 100.000 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen und hierfür gibt es rund 20.000 öffentliche Wechselstrom-Ladestationen. Und auch wenn die Ladestationen dreiphasig ausgelegt sind, kann das Elektroauto hier dennoch nur einphasig geladen werden. Besonders mühsam ist das zu Hause.

Das stört doch nicht, hier parkt man ja normalerweise rund acht Stunden oder mehr.

Das stimmt zwar, doch in der Regel lädt das einphasige E-Auto bis zu zwölf oder mehr Stunden bis es wieder voll ist. Und genau an diesem Punkt haben wir angesetzt. Durch den engen Kontakt zu unseren Kunden, unter anderem über unsere technische Hotline, sitzen wir direkt am Puls der Zeit und bekommen die Probleme und Bedürfnisse der E-Fahrer direkt mit. Entsprechend finden wir dann natürlich eine Lösung oder entwickeln Produkte, die die Bedürfnisse befriedigen können.

Juice Phaser Bild: Juice Technology AG

Und aus diesem Grund haben Sie den Juice Phaser entwickelt. Wie funktioniert der dann?

Unser Stromnetz, sowohl in Deutschland als auch beispielsweise in der Schweiz, ist auf drei Phasen ausgelegt. Eine Phase darf hier aber nicht mehr als 16 Ampère im Verhältnis zu den anderen Phasen ziehen, damit keine unzulässige Schieflast erzeugt wird. Möchte man nun sein einphasig ladendes Auto zu Hause an eine dreiphasige rote Industriesteckdose anschließen, kann man trotzdem nur mit 16 Ampère zugelassen laden. Wenn Sie nun aber den Juice Phaser zwischenschalten, dann kombiniert der zwei Phasen mit weniger als je 16 Ampère und liefert 25 Ampère gebündelt auf eine einzige Phase. Die Ladezeit kann somit um ein Drittel verkürzt werden. Aus den genannten zwölf Stunden werden dann nur noch acht für eine Vollladung benötigt.

Was bedeutet die Schieflast und was muss hier beachtet werden?

Unter Schieflast wird die ungleichmäßige Belastung einzelner Phasen eines Dreiphasenwechselstromnetzes bezeichnet. Nahezu jedes europäische Land schreibt vor, dass Schieflasten von mehr als 16 Ampère, in Deutschland aktuell noch 20 Ampère, unzulässig sind. Und das ist ein wichtiger Punkt, da größere Schieflasten möglicherweise zu Überhitzung, zur Instabilität des Netzes und zu Fehlfunktionen von angeschlossenen Geräten führen können.

Klingt technisch, wie kompliziert ist so etwas zu bedienen?

Der Juice Phaser ist ein typisches Juice-Gerät im Plug-and-Play-Stil. Man muss kein technisches Wissen haben, man muss keinen Knopf drücken, man kann nichts falsch machen. Das Laden eines E-Autos muss so einfach sein wie ein Handy anzustecken. In Bezug auf den Phaser bedeutet das, dass das Gerät zusammen mit dem Juice Booster 2 erkennt, ob ein Auto angeschlossen ist. Es schaltet sich dann automatisch ein. Wird der Ladevorgang beendet schaltet sich der Phaser komplett aus und spart so jährlich Stromkosten von 50 bis 100 Euro ein. Weiter ist der Phaser von einem brandhemmenden und spritzwasserdichtem Aluminiumgehäuse umgeben. Das verhindert einerseits abgeschmolzene oder sogar abgebrannte Gehäuse, wie man es bei Plastikkonstruktionen immer wieder sieht. Andererseits kommt so auch kein Wasser in den Phaser, beispielsweise bei der Reinigung der Tiefgarage. Das freut den Hausmeister natürlich auch, wenn er nicht der Gefahr ausgesetzt ist mit 400 Volt in Kontakt zu kommen.

Es ist uns bei allen Produkten wichtig, dass die Lösungen, die wir den Kunden anbieten, mindestens den aktuellen Standards entsprechen, sicher und einfach zu bedienen sind.

Danke für das Gespräch. Wir freuen uns auf weitere News von Ihnen und Juice Technology.

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