Opel Mokka: Endlich wieder ein kantiges Charaktergesicht!

Gregor Soller

Das neue Markengesicht Opel-Vizor und ein überarbeitetes Infotainment samt zum Fahrer geneigter Mittelkonsole: Der neue Mokka hat mit dem Vorgänger nur noch wenig gemein.

Er legte den Allrad ab, schrumpfte und kann jetzt auch elektrisch: Der neue Mokka bietet innen trotzdem fast so viel Platz wie der Vorgänger (im Fond etwas weniger) und legte auch bei der Vernetzung nach. Immerhin verliehen ihm die Leser von Auto- und Computer-Bild den „Connected Car Award 2020“, womit er den Sieg bei der Vernetzung in der Kategorie Kompaktwagen geholt hat.

Noch spannender ist aber die E-Variante, die sich in der Praxis auch viel „erwachsener“ fährt als die Verbrenner. Der von PSA bekannte Elektromotor liefert 100 kW/136 PS Leistung und 260 Newtonmeter maximales Drehmoment. Der Fahrer kann zwischen den drei Fahrstufen Normal, Eco und Sport wählen. Mit der 50 kWh-Akkus lassen sich laut Opel bis zu 324 Kilometer gemäß WLTP-Zyklus rein elektrisch zurücklegen, in der Praxis landen wir eher bei 250 plus x, womit man in dieser Kategorie aber gut leben kann. Der neue Mokka-e ist auf alle Optionen vom einphasigen bis zum dreiphasigen Laden mit 11 kW vorbereitet (in Deutschland ist der dreiphasige 11 kW-On-Board-Charger bei den Ausstattungslinien Elegance, GS Line und Ultimate Serie). Dazu eine 8-Jahres-Garantie (160.000 Kilometer Laufleistung) für die Batterie.

Begleiten Sie uns in unserer Galerie nochmal bis zur Entstehung des neuen Modells, das für Opel auch optisch einen Wendepunkt darstellt.

Was bedeutet das?

Auch beim Mokka ist die E-Maschine wie bei vielen kompakten PSA-Modellen die empfehlenswerteste. Sie macht den Wagen viel erwachsener und bietet genug Power und Reichweite für den Alltag – zu noch bezahlbaren Tarifen. Und: Die neue Vizor-Optik sieht wirklich richtig gut aus!