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IAA Nutzfahrzeuge 2018: Digitale Trailer

Gregor Soller

Nach dem Fahrwerk digitalisiert die Trailerbranche den Frachtraum samt Fracht.

Auch die Anhänger und Aufbauten folgen den großen Trendthemen der Digitalisierung und Elektrifizierung. Letzteres trifft vor allem auf die Kühlmaschinen zu, die so (endlich) viel leiser und sauberer arbeiten als die verbrennergetriebenen Aggregate, Ersteres betrifft vor allem die Telematiksysteme, die mittlerweile „höllisch“ viele Daten generieren können, wie Marco Reichwein, CEO von Schmitz-Cargobull Telematics erklärt. Es sei nicht das Problem, die Daten zu generieren, sondern sie sinnvoll zu nutzen und den Anwendern die Arbeit so zu erleichtern. Sofern diese sie zu nutzen wissen. Verstärkt widmet man sich jetzt darüber hinaus dem Thema Laderaumüberwachung, was auch die Telematikprofis von Kögel, Krone, Schwarzmüller, Wielton und Kässbohrer übereinstimmend erklären.

Elektrifizierung findet dagegen vor allem bei den Kühlern statt, wo mehr und mehr Hybrid- oder komplett elektrische und damit viel leisere und emissionsarme oder -freie Maschinen dafür sorgen, dass auch nachts geliefert werden kann. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Geschäftsmodelle, was wiederum die Kunden neue Routen oder Belieferungsmöglichkeiten erproben lässt. Die Daten dafür sind vorhanden – jetzt muss man sie nur noch nutzen. Doch auch hier ist Reichwein optimistisch: Binnen vier bis fünf Jahren werden wir hier einen Stand erreicht haben, den wir uns heute vollumfänglich vielleicht noch gar nicht vorstellen können. Einziges Problem dabei: Mit zunehmender Datenfülle steigen auch die Ansprüche der Kunden, die immer wieder neue Ideen generieren.

Was bedeutet das?

Auch die Anhänger- und Aufbaubranche nimmt die Meta-Trends Digitalisierung und Elektrifizierung mit.  

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