Werbung
Werbung
Werbung
Werbung

Genf 2019: Skoda Kamiq kommt auch als CNG-Version

Gregor Soller

Skodas Kompakt-SUV soll Maßstäbe in Sachen Raumeffizienz setzen und ist immer online - was den proaktiven Service erleichtert.

Auch der Kamiq hat seinen Namen aus der Sprache der im Norden Kanadas und in Grönland lebenden Inuit. Er steht für etwas, das perfekt passt. Heißt bei den Tschechen: Der Kamiq soll die Vorzüge eines SUV wie erhöhte Bodenfreiheit und eine komfortable Sitzposition mit der Agilität eines Kompaktfahrzeugs verbinden. Das City-SUV basiert auf dem Modularen Querbaukasten(MQB) und bietet bei einer Länge von 4.241Millimetern die gewohnt-großzügigen Platzverhältnisse. Dazu garniert Skoda moderne Assistenzsysteme, neueste Infotainmentsysteme und aktuelle Connectivity.

Motorisch bietet der Kamiq Bewährtes, heißt: TSI- und TDI-Motoren plus die Erdgasversion G-Tec. Die Kraftübertragung beim 1.0 TSI mit 95 PS übernimmt ein manuelles 5-Gang-Getriebe. Der 1,0TSI mit 85kW (115PS) ist serienmäßig mit einem 6-Gang-Getriebe oder auf Wunsch mit einem7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG)ausgestattet und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 200 Nm. Topmotorisierung ist der 1,5TSI-Vierzylinder mit 110kW (150PS) und einem maximalen Drehmoment von 250 Nm. Sein aktives Zylindermanagement(ACT) schaltet bei geringer Last zwei Zylinder automatisch ab und senkt so den Verbrauch. Auch bei ihm ist neben dem manuellen 6-Gang-Getriebe das 7-Gang-DSG verfügbar. Alle drei Benziner sind mit Ottopartikelfilter ausgerüstet. Ebenfalls über 250NmDrehmoment verfügt der Vierzylinder-Diesel1,6TDImit 85kW (115PS), der ab Werk mit SCR-Katalysator und AdBlue-Einspritzung sowie Dieselpartikelfilter gereinigt wird. Serienmäßig regelt die Kraftübertragung sein manuelles6-Gang-Getriebe, 7-Gang-DSG ist optional erhältlich. Dazu kommt der 1,0 G-TEC. Das Dreizylinder-Triebwerk leistet 66kW (90PS) sowie ein maximales Drehmoment von 160 Nm und ist auf den Betrieb mit Erdgas(CNG) ausgelegt. Dabei fallen weniger CO2-und NOx-Emissionen an als bei herkömmlichen Kraftstoffen. Der Kraftschluss erfolgt per manuellem 6-Gang-Getriebe. Das Fahrwerk des Kamiq liegt 37 Millimeter höher als beim Scala. Für alle, die auch abseits befestigter Straßen unterwegs sind, ist auf Wunsch ein Unterbodenschutz verfügbar

Für den neuen Kamiq stehen drei Infotainmentsysteme zur Auswahl. Beim Top-Modell Amundsen misst der freistehende und hoch im Blickfeld des Fahrers positionierte Bildschirm 9,2Zoll. Damit gehört der Touchscreen ebenso wie das 10,25 Zoll große Virtual Cockpit mit den fünfverschiedenen Anzeige-Layouts Classic, Basic, Modern, Sport und Extended zu den größten in der Fahrzeugklasse. Das Infotainmentsystem Bolero bietet ein 8-Zoll-Display, beim Einstiegssystem Swing mit vier Lautsprechern vorn ist der Monitor 6,5Zoll groß.

Die permanente Online-Verbindung ermöglicht den eCall sowie den Proaktiven Service. So lassen sich unter anderem Servicetermine mit der Werkstatt koordinieren und bei einem Unfall Position sowie Zustand des Fahrzeugs übermitteln. Der hohe Grad der Vernetzung ermöglicht auch den Fahrzeugfernzugriff (Remote Access) per Skoda Connect App oder über das  Skoda Connect Webportal. Mit ihm lässt sich der Kamiq aus der Ferne ver- und entriegeln (Remote Lock/Unlock) zudem lässt sich kontrollieren, ob alle Fenster geschlossen sind. Außerdem kann der Fahrzeugbesitzer bequem von unterwegs oder aus dem eigenen Wohnzimmer abfragen, wie viel Kraftstoff im Tank ist. Außerdem sind weitere Fahrzeug-und Fahrtdaten abrufbar wie Kilometerstand oder gefahrene Geschwindigkeiten. Dazu kommen Infotainment-Apps.

Was bedeutet das?

Der Kamiq dürfte Scala, aber Golf und T-Roc das Leben schwer machen: Er bietet ein durchdachtes Package und auf Wunsch per Knopfdruck interessante Fahrdaten, was wiederum das Flottenmanagement erleichtern würde. Insofern dürfte sich Skodas Kamiq schnell im Markt etablieren.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung