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Genf 2019: Cupra präsentiert Plug-in-Hybrid Formentor

Gregor Soller

Nach rund einem Jahr bringt Seats edle Sport-Tochter Cupra ihr erstes komplett eigenständiges Modell auf den Markt: Den Cupra Formentor, ein geducktes Mittelklasse-SUV als Plug-in-Hybrid.

Cupra nimmt Fahrt auf: 2018 stiegen die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent, insgesamt wurden 14.400 Cupras abgesetzt. Wayne Griffiths, CEO von Cupra, freut sich:

 „Die Entwicklung von Cupra im ersten Jahr hat all unsere Erwartungen übertroffen. Wir werden diese besondere Marke noch weiter ausbauen, denn sie überzeugt selbst die anspruchsvollsten Automobilliebhaber. Cupra gibt jetzt Vollgas.“

Designdirektor Alejandro Mesonero-Romanos durfte jetzt das erste eigenständige Modell schaffen, das als Plug-In-Hybrid präsentiert wird. 180 kW respektive 245 PS Systemleistung nennt Cupra für seinen Erstling, die via Doppelkupplungsgetriebe (DSG) auf die Straße gebracht werden. Die intelligente adaptive Fahrwerksregelung DCC sowie eine Differenzialsperre und eine progressive Lenkung sollen für souveränes Fahrverhalten sorgen. Durch den großzügig dimensionierten Akku soll der Formentor im vollelektrischen Modus auf eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer im neuen WLTP-Fahrzyklus kommen, genug, um auch künftig steuerlich gefördert zu werden und längere Pendelfahrten lokal emissionsfrei zu schaffen.

Unter dem rundlich geformten Blech steckt eine weitere Spielart des MQB-SUV-Baukastens, die allerdings deutlich dynamsicher und eleganter vorfährt als die Geschwister von Seat, Skoda und VW. Die zweifarbige Karosserie erinnert an einen Geländewagen, die Silhouette wirkt aber elegant und sanfter. In Genf präsentiert man den Formentor in einem exklusiven, matten Petrolblau. Das Interieur orientiert sich am Tarraco, setzt aber auch hier eigene Akzente. Direkt vor dem Fahrer befindet sich das digitale Cockpit, das alle Informationen auf übersichtliche Weise darstellt und individuell konfiguriert werden kann. Das scheinbar schwebende 10-Zoll-Entertainmentsystem bietet Vollausstattung und eröffnet den Fahrzeuginsassen Zugang zu diversen Konnektivitätsmöglichkeiten wie dem Musikerkennungsdienst Shazam oder der Sprachassistentin Alexa von Amazon.

Was bedeutet das?

Die Seat-Tochter Cupra gibt Gas: Der Formentor wird gleich als PHEV präsentiert und dokumentiert den Anspruch der Spanier hinsichtlich Eigenständig- und Sportlichkeit. Damit einher wird elektrifiziert und digitalisiert. Ein logischer erster Aufschlag eines eigenen Cupra-Modells, das hiermit auch bei Alfa Romeo und Audi wildert. Man darf gespannt sein, wie es sich gegenüber dem Tarraco in Szene setzen wird.

 

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