Fisker Ocean: Dank bidirektionalem Laden Stromquelle für zu Hause

Gregor Soller

In Kalifornien könnte man den Fisker vielleicht sogar als mobile Stromquelle für sein zu Hause nutzen – sofern man immer schönes Wetter hat und kaum fährt. Über das Solardach, das sich über die gesamte Länge des Autos erstreckt, fängt der Ocean Sonnenschein ein und erzeugt damit kostenlose Energie für den batteriebetriebenen Fahrzeugmotor. Bei voller Sonneneinstrahlung soll das sogenannte SolarSky-Dach des Fisker Ocean Extreme bis zu 2.400 saubere, emissionsfreie Kilometer pro Jahr bieten, unter idealen Bedingungen sogar mehr als 3.200 Kilometer – und das nur durch Sonnenenergie.

Die könnte man auch fürs Haus nutzen, denn dank bidirektionalem Laden ist der Fisker Ocean auch eine zuverlässige Stromquelle für das Zuhause. Laut Fisker kann man mit dem Akku des Ocean das gesamte Zuhause bis zu sieben Tage lang mit Strom versorgen – je nachdem, wie sparsam man mit dem Strom umgeht.

Die Preise stehen für Deutschland auch fest: Die Ocean-Palette startet beim 275 PS starken Sport, der gut 440 km Reichweite nach WLTP bieten soll ab 41.560 Euro (das sind gut 34.925 Euro netto). Darüber rangiert der Allradler „Ultra“ mit rund 610 km Reichweite nach WLTP ab 57.000 Euro (das sind knapp 47.900 Euro), darüber rangieren Extreme und One für je 69.950 Euro (das sind knapp 57.782 Euro) mit je gut 630 km Reichweite nach WLTP.

Was bedeutet das?

In den USA ist bidirektionales Laden wichtiger als in der EU: Dort ist das Stromnetz instabiler und man ist gern mal richtig weit weg von jeglicher Zivilisation. Fisker trägt dem Rechnung und nutzt die Dachfläche zur Stromgewinnung –und schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe.

 
Der "California-Mode": Auf einen Knopfdruck fahren alle Fenster komplett nach unten - dann kann man Surfbretter oder Leitern reinwerfen...| Foto: Fisker
Der "California-Mode": Auf einen Knopfdruck fahren alle Fenster komplett nach unten - dann kann man Surfbretter oder Leitern reinwerfen...| Foto: Fisker
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Was bedeutet das?

In den USA ist bidirektionales Laden wichtiger als in der EU: Dort ist das Stromnetz instabiler und man ist gern mal richtig weit weg von jeglicher Zivilisation. Fisker trägt dem Rechnung und nutzt die Dachfläche zur Stromgewinnung –und schlägt so zwei Fliegen mit einer Klappe.