Eurobike 2022 in Frankfurt: Die Auto-Stadt dreht das große Rad

Johannes Reichel

Mit einem Feuerwerk an Innovation und Neuheiten übernimmt in der einstigen "Auto-Stadt" und jahrzehntelangen Bühne der IAA Frankfurt die Eurobike vom 13. bis zum 17. Juli die Rolle als Impulsgeber. Allerdings setzt die Fahrradmesse den Blinker links und ganz anders: Richtung Verkehrswende und weg vom schweren motorisierten Individualverkehr, hin zum emissionsfreien leichten Individualverkehr.

Vom E-Faltrad bis zum E-Lastenrad, das Bike in seinen unzähligen Spielarten wird so immer mehr zum Autoersatz. Das müsste sogar Bundesverkehrsminister Volker Wissing bei seiner Visite beeindruckt haben. Der Veranstalter fairnamic sieht das Bike auf der Überholspur.

 

 
Aus und vorbei? Zumindest der Vertreter des Bike-Trailerherstellers Carla Cargo sieht das Ende des Automobils gekommen. Kein Wunder, "die" Carla Cargo ersetzt ja auch einen Kleintransporter. | Fotos: J. Reichel
Aus und vorbei? Zumindest der Vertreter des Bike-Trailerherstellers Carla Cargo sieht das Ende des Automobils gekommen. Kein Wunder, "die" Carla Cargo ersetzt ja auch einen Kleintransporter. | Fotos: J. Reichel
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„Wir sind überwältigt vom Start der ersten Eurobike in Frankfurt. Es ist eine große Motivation, dass nach den Bestmarken bei den Ausstellenden und der Fläche nun auch ein großes internationales Fachpublikum und zahlreiche Medienschaffende in die Hallen strömen – das entspricht dem Niveau der Top-Starts aus der Eurobike-Historie. Wir halten jetzt schon fest: Das neue Konzept inklusive Standortwechsel geht auf und wir hoffen auf weitere tolle Messetage, die die Mobilitätswende spürbar voranbringen“, erklärte fairnamic-Geschäftsführer Stefan Reisinger zum Start der 30. Eurobike.