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Flottenmanagement: Flexibilität ist wichtiger denn je

Alphabet hat sein Rent-Angebot erneut erweitert und ein Abomodell eingeführt, das den Kunden noch mehr Flexibilität geben soll. (Von Gregor Soller)

Laden, Parken, Fahren – auch über kürzere Zeiträume: Flexibilität wird immer wichtiger. Bild: Alphabet
Laden, Parken, Fahren – auch über kürzere Zeiträume: Flexibilität wird immer wichtiger. Bild: Alphabet
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Gregor Soller

Alphabet baut seine Angebote und Beratungsstrukturen kontinuierlich aus. Wir wollten mehr darüber wissen und sprachen dazu mit Dr. Andrea Mlitz, Leiterin Marketing, Geschäftsentwicklung bei Alphabet Deutschland.

Klassische Einstiegsfrage: Wer sind Ihrer Erfahrung nach die Hauptkunden des Abos, das es ab sechs Monaten Laufzeit gibt?

Andrea Mlitz: Tatsächlich die Kunden, die mehr Flexibilität im Fuhrpark benötigen. Sei es, um kurzfristige Bedarfe abzudecken, Mitarbeitenden in der Probezeit ein Fahrzeug zur Verfügung stellen zu können oder auch um erste, unverbindliche Erfahrungen mit einem E-Fahrzeug zu sammeln.

Was uns gewundert hat: Sie haben im Abo monatlich 3.800 Kilometer frei, das wären im Jahr großzügige 45.600 Kilometer. Wie kam man auf diese Zahl?

Uns war es wichtig, eine Lösung zu entwickeln, die die Flexibilität in den Vordergrund stellt und jegliche Bedürfnisse erfüllt. Das Ziel ist es, den Mobilitätsalltag unserer Kunden möglichst einfach zu gestalten. Dazu gehört aus unserer Sicht, dass sich niemand am Ende eines Monats Gedanken über Mehr-Kilometer machen muss.

Trifft das auch für die Modellwahl zu?

Ja, wir bieten in unserer Premium-Line eine Modellgarantie an. Das Fahrzeug, für das sich die Kunden entscheiden, können wir liefern.

Und, wie entscheiden die Kunden sich hier?

Wir haben eine Premium-Line mit dem Markenschwerpunkt BMW und Mini sowie eine Mehrmarken-Business-Line zur Auswahl. Es ist noch etwas früh, um exakte Zahlen zu nennen. Wir erwarten, dass der Fokus der Kunden in Zukunft auf der Premium-Line liegen wird.

Nutzen die Kunden dann auch Ihre App?

Die Alphabet App sowie unsere weiteren digitalen Lösungen nehmen einen wichtigen Part im Mobilitätsalltag vieler unserer Kunden ein. Auch hier geht es uns wieder darum, den administrativen Aufwand so gering wie möglich zu halten. Werkstatttermine, Führerscheinkontrolle, Tanken, Laden – all das sind Kontaktpunkte, die sich via App schnell und umfassend abwickeln lassen. Gleiches gilt für unsere Reportinglösung sowie den Online-Konfigurator, die wir in unserem webbasierten 360 Fleet Portal bündeln. Dieses Angebot bauen wir kontinuierlich aus.

Ausbauen ist ein gutes Stichwort: Viele Fuhrparks wollten oder wollen ja den Anteil elektrischer oder elektrifizierter Fahrzeuge ausbauen, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Alphabet konnte für 2023 Rekordzahlen vermelden. Doch aktuell scheint sich das Thema Elektrifizierung der Flotten massiv abzukühlen. Spürt man das bei Alphabet auch?

Im vergangenen Jahr waren mehr als 30 Prozent unserer Neubestellungen elektrisch – aktuell beobachten wir keinen Rückgang. Das Hauptanliegen vieler unserer Kunden ist es, CO2-Optimierungen vorzunehmen und ihren Fuhrpark nachhaltig auszurichten.

Diesem Wunsch können wir auch dank unserer Nähe zu einem Premium-Anbieter nachkommen. Die Modellvielfalt steigt kontinuierlich, sodass es für immer mehr Nutzerprofile die passenden E-Lösungen gibt.

Die Beratung ist aktuell wahrscheinlich wichtiger denn je?

Sie ist ein Schlüsselelement. Es ist wichtig, Fahrprofile und Bedarfe vorher sehr genau zu analysieren und technologieoffen die optimalen Lösungen zu entwickeln. Schließlich müssen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen, damit Konzepte langfristig erfolgreich sind.

Hilft hier auch der Alphabet Carbon Manager?

Definitiv! Über dieses Tool können wir die tatsächlichen CO2-Emissionen genau erheben und so auch beurteilen, welche Potenziale es zur Optimierung gibt.

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Ist das Thema CO2 denn bei Flotten noch so präsent? In der Öffentlichkeit hat man aktuell den Eindruck, dass es fast komplett aus der Wahrnehmung verschwunden ist?

Die Kundennachfrage ist unverändert groß. Treiber sind die steigenden regulatorischen Anforderungen, aber auch die Bedürfnisse und Ziele der Mitarbeitenden, Kunden und Investoren. Das hat beispielsweise auch unsere repräsentative Umfrage unter der Gen Z ergeben. Zwei Drittel aller Befragten erklärten, sich für die Zukunft einen Dienstwagen mit E-Antrieb zu wünschen.

Wer sitzt bei der Erstellung passender Konzepte alles mit am Tisch?

Die Anzahl der zuständigen Personen auf Unternehmensseite steigt. Neben Entscheidern, Fuhrparkverantwortlichen und Mobility Managern unterstützen auch Sustainability Manager, der HR-Bereich sowie das Facility Management. Schließlich geht es – neben den passenden Fahrzeugen – auch um die Installation der notwendigen Ladeinfrastruktur.

Wie steht es um die Nachfrage nach Bike-Leasing?

Auch hier können wir entsprechende Lösungen bieten – die Nachfrage ist allerdings nicht allzu groß und beschränkt sich in der Regel auf den urbanen Raum als Ergänzung zum klassischen Fuhrpark.

Wenn Sie einen Ausblick für das restliche 2024 und 2025 geben müssten, wie sähe der aus?

(lacht) Das ist wirklich ein Blick in die Glaskugel, denn wir befinden uns mitten in einem Wandel. Ich bin mir allerdings sicher: Der eingeschlagene Weg ist ein guter Weg. Wir unterstützen unsere Kunden umfassend bei der Erreichung ihrer individuellen Ziele, bieten für alle Bedarfe die passenden Lösungen und beraten dank unserer Consulting-Lösungen in allen relevanten Bereichen zur nachhaltigen Optimierung der Fuhrparks. Insofern blicken wir positiv auf die kommenden Monate.

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Artikel Flottenmanagement: Flexibilität ist wichtiger denn je
Seite 55 bis 56 | Rubrik konnektivität
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