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Expertenrat: Verkehrssektor hat Klimaziel 2023 deutlich gerissen - DUH sieht Panik beim Minister

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Liebe Leserinnen und Leser,

Wissing holt die Keule raus: Nachdem er und seine Vorgänger eine echte Verkehrswende jahrelang einfach verschlafen haben, immer gern auch mal flankiert von Blockaden der anderen Ampelparteien, droht er jetzt mit Fahrverboten. Denn die traurige Wahrheit ist, dass der Verkehrssektor in Sachen CO2-Reduktion praktisch nicht weiterkommt und nach wie vor zu viel Kohlenstoffdioxid ausstößt.

Dass es ganz anders ginge, zeigen uns so viele Nachbarstaaten, aber teils sogar China, wo man vor allem in den Städten massiv umbaut. Wenn man die Radwegsituation in Amsterdam, Kopenhagen oder auch nur Göteborg anschaut, um mal ein nicht so prominentes Beispiel zu nennen, kann das einem in Deutschland nur die Tränen in die Augen treiben.

Dazu kommt die ewige „Technologieoffenheit“, doch warum? Erst treibt man die Autoindustrie mit dezentem Druck und Milliardeninvestitionen in Form von Förderungen zu Milliardeninvestitionen in die E-Mobilität, um das alles dann vehement infrage zu stellen.

Und dass in vielen chinesischen Metropolen schon längst keine klöternden Zweiräder mehr erlaubt sind, ficht Europa auch nicht an. Zumal mittlerweile weitere Nationen wie Indien auf diesen Zug aufspringen – auch, weil Delhi oder Pune immer noch im Smog ersticken.

Tatsache ist, dass Mutlosigkeit selten etwas bewirkt hat. Und so gesehen wäre Wissmanns Fahrverbotskeule schon wieder eine richtig mutige Ansage – wobei er sich selbst in die Lage gebracht hat, damit drohen zu müssen. Aber autofreie und damit entschleunigte Wochenenden? Würden wahrscheinlich uns allen guttun!

Ihnen jedenfalls einen entspannten Wochenstart, lassen Sie sich nicht ärgern oder stressen,


Gregor Soller
Chefredakteur VISION mobility

Gregor Soller
Chefredakteur (V.i.S.d.P.)
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