BMW i8 - zwei bayerische Motoren am Werke

Gregor Soller

Der i8 gehört zu den Ikonen von BMW - und wird trotzdem schon wieer von der rasanten Entwicklung der Elektromobilität überholt. Grund genug, die Designikone der Zukunft vor dem historsichen BMW-Gebäude zu fotografieren.

Der BMW i8 gehört zu den absoluten Ikonen der Marke: Obwohl er sich her dezent verkauft und aktuell weder der stärkste noch der schnellste noch der teuerste BMW ist, hat er sich jetzt schon seinen Platz unter den künftigen Ikonen der Marke gesichert. Denn sowohl das Carbon-Hybrid-Package als auch das Design heben ihn wohltuend vom Rest der BMW-Familie und des automobilen Supersportler-Alltages ab. Und obwohl im aus heutiger Sicht vielleicht das letzte Quäntchen Straßenlage, Punch und High-Tech fehlen mag, fährt er sich dann doch ganz wie es sich für einen BMW gehört.

Wie ein "BMW" heißt: Verbindlich, schnell und "Freude am Fahren" bietend - und das Alles sauber verarbeitet - in dem Fall gern mit der Kraft der zwei Herzen - der E-Maschine und dem wurligen Dreizylinder - je als solo oder im Duett. Wenngleich man den technischen Unterbau aufgrund der Fortschritte in der E-Mobilität heute wahrscheinlich schon wieder ganz anders auslegen würde. Doch wie gesagt: Freude am Fahren kann er - womit das Markenversprechen eingelöst wäre. 

Was bedeutet das?

Klar, gut 130.000 Euro Startpreis netto sind schon eine Bank - aber das galt auch schon für den damals 113.000 DM teuren M1. Für den heute auch schon mal das zehnfache in Euro aufgerufen werden kann. Wer weiß, vielleicht kann sich die Geschichte hier im positiven Sinne wiederholen?